Naturforscher unterwegs

Nächste Veranstaltung:
19. September 2020, 19.30 Uhr, Ennetraum am Postplatz, Badstr. 8
Naturforscher unterwegs zu den Fledermäusen

Flyer Ennetraum Naturforscher

Leitung: Ute Selinger, Daniel Steger

Letzte Veranstaltung:

Naturforscher unterwegs – Winterexkursion
Samstag, 18. Januar 2020

Unsere Winterexkursion führte uns zuerst zum alten Steinbruch am Geissberg. Neu wurde dort ein Biotop eingerichtet. Wir erkundeten die verschiedenen Wassertümpel die vor allem die Geburtshelferkröte wieder anlocken soll. Die aufgeschichteten Asthaufen bieten  kleinen Waldbewohnern Unterschlupf. Wenn Schnee gelegen hätte, wäre es einfacher für uns gewesen durch Spuren Eingänge zu finden.
An zwei Bäumen entdeckten wir grossflächige Abschälungen der Rinde. Nach den wildesten Spekulationen fanden wir heraus wer es wirklich war: der Schwarzspecht. Um Insekten zu finden schält er mit seinem Schnabel die Rinde in spezieller Weise ab. Er ist der grösste europäische Specht und zeichnet sich durch seine guten Holzbearbeitungsfähigkeiten aus. In alte Buchen baut er geräumige Baumhöhlen, die von 60 weiteren Tierarten (z.B. dem Waldkauz) mitgenutzt werden. Im Winter ernährt er sich vorwiegend von Waldameisen. Wir genossen unsere Wanderung über den Geissberggrat und das Grillieren am Chänzeli. Leider zeigte sich der Schwarzspecht nicht, aber wir konnten ihn zum Schluss im Ennetraum im Film doch noch sehen.


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Frühere Veranstaltungen:

Oktober 2019, Der Regenwurm

Jeder hat ihn schon gesehen: den Regenwurm. Aber was wissen wir wirklich über dieses interessante und für den Boden so wichtige Tier? Wir waren unterwegs im Bachteli, erkundeten seinen Lebensraum und sammeln einige Exemplare. Im Ennetraum machten wir spannenden Versuche und erforschten, ob der Regenwurm hören, riechen und sehen kann. Wir fanden heraus wie er es schafft bis zu 3 m tief zu graben und an fast senkrechten Erdwänden hochzuklettern.


Mai 2019, Vogelstimmen-Exkursion am Geissberg, offen für alle

mit Nicolas Bircher vom Natur- und Vogelschutzverein Baden/Ennetbaden

Um 7.15 Uhr trafen sich 12 Frühaufsteher am Äusseren Berg zur Exkursion.
Nicolas Bircher – mit Profi-Fernrohr ausgerüstet – konnte gleich zu Beginn eine Monchsgrasmücke vor die Linse zaubern. Wir hatten ein regenfreies Zeitfenster erwischt und waren erstaunt wie viele Singvögel wir hören (und auch sehen) konnten. Unser Weg führte uns zum Waldrand am Geissberg, dort war der Girlitz und besonders der Zilpzalp sehr aktiv. Über uns kreisten die Rotmilane als wir Richtung Weinberg hinuntergingen. Wer noch nicht wusste, was die Ornithologen mit „Wie, wie, wie, hab‘ ich dich lieb!“ meinen, konnte diese akkustische Eselsbrücke jetzt hier vor Ort verstehen: Eine Goldammer sass singend im Baum und war auch mit blossem Auge durch ihre gelbe Kopf- und Brustfärbung gut zu erkennen. Nicolas Bircher berichtete auch von dem Projekt den Wendehals wieder am Geissberg anzusiedeln – „die Bedingungen stimmen hier“ sagte er, „jetzt muss er nur noch kommen!“.
Folgenden Vögeln sind wir begegnet: Mönchsgrasmücke, Hausrotschwänzchen, Kohlmeise, Sperling, Zaun- und Goldammer, Star, Zilpzalp, Girlitz, Rotmilan, Schwarzspecht, Grünspecht und Buchfink.
Anschliessend konnten die Teilnehmenden im Ennetraum eine kleine Zusammenstellung ausgestopfter Singvogel-Exponate bewundern.
Zum Schluss gabs ein feines Frühstück.



Januar 2019 – Winterspaziergang


Unser  Winterspaziergang 2019 führte uns durch Ennetbaden zum Geissberghang. Da  kein Schnee lag konnten wir sogar ein Stück auf dem Geissberggrat wandern. Der Blick von dort oben auf Ennetbaden war manchen Kindern neu und sie freuten sich, mal ganz oben zu sein.

Unterwegs machten wir uns Gedanken zu den Winterquartieren der Tiere, entdeckten im Boden kleine Höhlen, untersuchten die Rinde eines alten, abgestorbenen Baumes und schauten nach, ob im weichen Mark eines Brombeerastes kleine Insekten überwinterten. Am Chänzeli nahmen wir den Grill in Betrieb und nach dem Zvieri mit Würstchen, Baguette und heissem Tee wars uns wieder warm.


Bienchen einzeln
2018 gab es ein Schwerpunktthema bei den Naturforschern: BIENEN.
Drei Veranstaltungen widmeten wir den kleinen Insekten:

August 2018 –  Honigbienen

Rückblick unseres Sommerbesuchs bei Imker Redzic in Ennetbaden:

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Am 18.08.18 fand die letzte Naturforscher-Veranstaltung zum Thema Bienen statt. Wir besuchten Imker Redzic bei seinen Honigbienen mit zur Zeit 10 Bienenstöcken. Gut ausgerüstet mit einem Kopfschutz durften wir ins Innere eines Bienenstockes schauen.
Wir waren beeindruckt von der Grösse eines Bienenstaats und den Aufgaben, die die Bienen dort übernehmen. Wir lernten auch die Wächterbienen kennen, die uns bald entdeckt hatten. Jeder durfte ein kleines Gläschen Ennetbadener Honig mit nach Hause nehmen. Ein Film im Ennetraum über die Entwicklung der Honigbiene ergänzte unser Erlebtes.

April 2018 –Wildbienen“– einzelgängerisch aber sehr produktiv!
Wir erfuhren viel über das Leben der Wildbienen im Vergleich zu den Honigbienen. Das Wildbienenhotel beim Ennetraum wurde bezogen und wir legten einen eigenen Bienengarten auf dem Ennetraumgelände an.

Januar 2018 – „Wie überwintern die Tiere – Was machen die Bienen im Winter?“

Nach einem kurzem Film über die verschiedenen Überwinterungsarten der Tiere führte uns unser diesjähriger Winterspaziergang wieder den Hang hinauf Richtung Lägeren. Viele Mäuselöcher entdeckten wir dort, schauten in den Eingang eines Fuchsbaus und fanden Nagespuren von Eichhörnchen an Tannenzapfen.
Um herauszufinden wie die Honigbienen den Winter verbringen, besuchten wir den Ennetbadener Imker Enver Redzic. Er betreut 8 Bienenstöcke in der kleinen Naturschutzzone (ehemals Spielplatz) an der oberen Trottenstrasse. Hier erfuhren wir von der raffinierten Warmhaltestrategie mit der die Honigbienen überwintern. Am geöffneten Bienenstock zeigte Enver Redzic die «Bienentraube», die ihre Bienenkönigin im Innern schützt und warmhält. Natürlich durfte auch vom selbstgemachten Honig probiert werden.


September 2017 – Forellen abfischen aus dem Bachtelibach
Wir waren dabei als vom Fischereiverein Stausee Wettingen die Jungforellen, die im März im Bachtelibach freigelassen wurden, abgefischt und in die Limmat eingesetzt wurden. Die erfahrenen Fischereiprofis konten fast alle Forellen einfangen. Wir erfuhren auch, dass (laut Fischereigesetz) in Zukunft keine Forellenlarven mehr in die Bäche eingesetzt werden dürfen.

August 2017 – Was lebt im Bach?
Wir entdeckten im Bachteli-Bach die verschieden Bereiche, welche die Bachbewohner aufsuchen. Wieviele verschiedene Tiere gibt es eigentlich im Bach und welche Bedingungen benötigen sie? Wir untersuchen die Wasserqualität und beschäftigen uns mit der Strömung und dem Untergrund. Wir fanden heraus, wo sich z.B. Wasserskorpione, Bachflohkrebse und Eintagsfliegenlarven am liebsten aufhalten. Wir bauten ein kleines Forschungszelt am Bach auf und hatten auch ein Mikroskop vor Ort dabei.

März 2017 – Frühblüher
Im März schauten wir uns die frühblühenden Pflanzen im Bachteli genauer an. Welche Frühlingsblumen haben sich bereits ans Licht gewagt? Welche besonderen Eigenschaften besitzen diese „Frühblüher“, die ihre Blütezeit haben, bevor die Bäume ihnen mit ihrem dichten Blätterdach das Licht wegnehmen? Eine kleine Pflanze durfte jeder zum Beobachten am Schluss mit nach Hause nehmen.

Themen früherer Veranstaltungen:

Für weitere Informationen E-Mail an ennetraum@gmx.ch